Seit ihr auch macher?

Ich habe vor kurzem, neben zwei kleinen Werbegeschenken, das Magazin Make zur Verfügung gestellt bekommen, um meine Meinung mit euch zu teilen. Konkret habe ich die Ausgabe 5/2016 und 6/2016 erhalten, also die letzten beiden Ausgaben. Da wir mittlerweile schon 2017 haben, macht das nach Adam Ries sechs Ausgaben pro Jahr. Laut Abbo sollen es jedoch in diesem Jahr sieben werden. Sechs reguläre Ausgaben und ein Sonderheft.

Ausgabe 06/2016

Ausgabe 06/2016 Quelle

Das Magazin kostet 9,90 € und richtet sich an alle Hobbybastler vom Anfänger bis hin zum etwas erfahrenen Bastler. Für den Profi ist vielleicht auch die ein oder andere interessante Information dabei, aber dafür lohnt sich der Preis vermutlich nicht.
Darüber hinaus finde ich, dass für knapp 10 € doch noch recht viel Werbung enthalten ist, dies ist aber vermutlich dem schwierigen Status der Printmedien geschuldet.

Jetzt aber mal zum Inhalt. Im Magazin werden zum größeren Teil verschiedene Projekte vorgestellt, die von der Redaktion selbst oder zum Teil selbst ausgearbeitet wurden. Die Projekte sollen zum selber basteln animieren. Dazu wird am Anfang eines Projekts eine sehr nützliche Kurzinformation dargestellt, in der man verschiedene Eckdaten wie die verwendete Hardware, benötigte Werkzeuge, der Schwierigkeitsgrad und der geschätzte Zeitaufwand enthalten ist. Darauf folgt eine sehr ausführliche Beschreibung die selbst für Anfänger verständlich gestaltet ist. Außerdem sind oft Programmbeispiele, Schaltpläne mit integriert oder über einen sehr kurzen Link erreichbar. Für den Tablet oder Smartphonenutzer fehlt jedoch ein QR Code zum schnellen scannen.

Neben den verschiedenen Projekten zum selber erstellen, sind zusätzlich immer mal wieder nützliche Grundlageninformationen enthalten, um gewisse Elemente auch ohne Elektrotechnik Studium im Ansatz verstehen zu können. 🙂
Außerdem werden auch externe Projekte vorgestellt, jedoch liegt der Fokus in den beiden Magazinen eindeutig auf Opensource Anwendungen mit Arduino, Raspberry Pi zum selber basteln. Darüber hinaus scheinen verschiedene Quadrokopter die Redaktion sehr zu begeistern.

Also letztes würde ich die sogenannte Kategorie "Reingeschaut" gerne erwähnen. In dieser Kategorie wird versucht verschiedene Alltagsgegenstände dem Leser anschaulich zu vermitteln. Als Beispiel sei hier der Aufbau und die Funktionsweise eines Rauchmelders genannt, für den ich als Freiwilliger Feuerwehrmann natürlich gerne Werbung mache. 😉

Als Fazit muss ich sagen, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich mir als Student das Jahresabbo leisten würde, dass für Schüler und Studenten aber zum Glück erheblich günstiger ist. Jedoch habe ich mit Begeisterung die beiden Hefte gelesen und man merkt, dass viel solide Arbeit dahinter steckt. Darüber hinaus fand ich es sehr sympathisch, dass man auf Leserbriefe reagiert und falsche Fakten korrigiert.
Falls jemand von euch ein Probeexemplar erhalten möchte, kann er dies gerne über die Bestellung eines Gratishefts tun. Laut Angaben auf der Homepage, endet das Probeabbo mit dem einen Gratisheft auch automatisch.
Dann bleibt mir nur noch euch viel Spaß damit zu wünschen.

 

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